Sportforum zu Sport- und Vereinsentwicklung im Quartier

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Ein Quartier ist ...
... da, „wo die Menschen sich zu Hause fühlen“:

  • ein größerer Stadtteil
  • ein Siedlungsgebiet oder
  • ein (kleines) Dorf

… der persönlich-räumliche Bezugsrahmen, in dem jede/r Einzelne ihre/seine sozialen Kontakte pflegt und ihr/sein tägliches Leben gestaltet. Der Lebensraum, in dem ich bereit bin, mich um andere zu kümmern, um Nachbarn, Freunde, Vereine, … Herausforderungen und Chancen für den Sport im Stadtteil oder „Dorf“ Bewegung, Spiel und Sport tragen wesentlich zur Lebensqualität und Zufriedenheit, zu sozialen Kontakten und zur Gesundheit bei. Je jünger Kinder und je älter Erwachsene sind desto mehr beschränkt sich ihre Mobilität und ihre Lebensgestaltung auf ihr Quartier.

Deshalb sollte aus der Quartiersentwicklung heraus genau geprüft werden, ob alle Menschen sich so bewegen, so Sport treiben und sich so begegnen können wie es ihren Wünschen und Anliegen (und der Lebensqualität im Quartier) entspricht. Der Sportentwicklungsbericht zeigt deutlich, dass die Bindung der Menschen an ihren Sportverein umso besser gelingt, je persönlicher, enger und näher dieser mit ihrer Lebenswelt zusammen fällt. Deshalb sollten aus der Perspektive der Vereins- und der Angebotsentwicklung das Quartier und die Akteure vor Ort mit einbezogen werden.

Ein weiterer Aspekt ergibt sich aus der Frage, wie die Kommunalpolitik und die Verwaltungen mit Quartiers-, Sport- und Vereinsentwicklungen umgehen – und diese angemessen fördern können. Welche Konsequenzen sollten daraus für die „Sportpolitik“ im EN-Kreis und in den neun Städten für die Nutzung von Sporträumen, die Entwicklung der Sport- und Bewegungsangebote von Sportvereinen gezogen werden?

Der EN-Kreis hatte deshalb gemeinsam mit dem KreisSportBund Ennepe-Ruhr zu einem weiteren Sportforum ins Kreishaus am 02.11.2016 in den Kreistagssitzungssaal eingeladen.

Einladung Sportforum (pdf-Datei)